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  Aktuelles  

07.05.2011 14:00 

Ausflug zur "Feuerwache I" am Flughafen Wien-Schwechat
 

Rund 50 Personen der Feuerwehr Wiesen machten sich am Samstag, den 7. Mai 2011 nachmittags, mit einem Autobus zur Besichtigung der Feuerwache I des Flughafens Wien/Schwechat auf den Weg.
Unsere Jugendbetreuer, M. Tiess und D. Wutzlhofer, organisierten diesen viel versprechenden Ausflug – dies bestätigte die hohe Teilnehmerzahl.

Da am Flughafengelände höchste Sicherheitsmassnahmen herrschen mussten alle Teilnehmer durch einen Scanner und anschließend ging die Fahrt mit einen Autobus des Flughafens weiter. In knapp einer Stunde Rundfahrt auf dem Freigelände des Flughafens, sprich „Airside”, bekam man einen natürlich nur kleinen Überblick über das Einsatzgebiet der zwei Feuerwachen.
Zu diesen Zählen: Tankstellen, Sonderfahrzeuge, Wartungshallen, Flugzeughallen für private Flugzeuge, Lagerhallen u.v.m., und das alles auf ca. 1.000 ha.

Sehr beeindruckend war unter anderem die Ansicht einer Frachtmaschine des Typs Boing 747 400 F (blaues Flugzeug bei den Fotos).
Hier einige Eckdaten:
Länge 70,6 m, Spannweite 64 m, Höhe 19,4 m, Startgewicht ca. 400.000 kg, Frachtkapazität 112,6 t.

Die Landseite, „Landside“, ist vergleichbar mit der Stadt Wiener Neustadt, und dient großteils zum Abfertigen von Passagieren und Frachtgütern. Hier sind rund 60.000 Personen beschäftigt und von der Apotheke bis zum Zollamt alles vor Ort. Dies ist vor allem für die rund 70.000 Passagiere pro Tag erforderlich.
Soweit der kurze Einblick in den Einsatzbereich der Feuerwachen.

Endlich bei der Feuerwache I angelangt –
ging es durch die Fahrzeughalle in den Vortragsraum, wo die offizielle Begrüßung durch den diensthabenden Kommandanten erfolgte.
Nach einem 15-minütigen Film bekamen die interessierten Jugendlichen und Erwachsenen der FFW-Wiesen von den Aufnahmebedingungen bis hin zur Ausbildung und Dienstablauf präsentiert.
Anschließend erklärte der Feuerwehrkamerad die Unterschiede des Einsatzgebietes und Tätigkeiten der Airside und Landside.

Airside:
Einsatzschwerpunkt ist hier der nicht öffentliche Bereich des Flughafens, d.h. wo sich die Luftfahrzeuge befinden.
Es werden die Feuerwehrkameraden zu folgenden Einsätzen gerufen:
Flugnotfälle (Brandbekämpfung, Suchen, Retten), Techn. Einsätze (Luftfahrzeugbergung, Fahrzeugbergung, entfernen von Tierkadavern auf Rollweg und Pisten), Schadstoffeinsätze (Austritt von Kerosin, Öl …), Brandsicherheitswachen.
Hier muss man anmerken, dass die Feuerwehrfahrzeuge für einen Ein-Mann-Betrieb ausgelegt sind.

Landside:
Der Einsatzabschnitt umfasst den öffentlichen Bereich des Flughafens und auch die Aufgaben sind entsprechend:
Brandeinsätze (PKW-Brand, Mistkübelbrand …), Techn. Einsätze (Verkehrsunfälle), Schadstoffeinsätze (Austritt von Öl oder Kraftstoff), Brandsicherheitswachen bei Heißarbeiten und Veranstaltungen.
Es sind hiefür die Feuerwehrfahrzeuge großteils für eine Truppbesatzung (3 Mann) ausgelegt und in einer eigenen Halle untergebracht.

Allgemeines:
Höchstes Gebot der Einsatzkräfte ist – binnen drei Minuten muss ein jeder Punkt des Einsatzabschnittes ab Alarmierungszeit erreicht werden! - daher zwei Feuerwachen. Damit man sich das Ausmaß des Flughafengeländes vorstellen kann, hier noch einige Zahlen:
Es gibt rund 50.000 Brandmelder und ca. 4.000 Handfeuerlöscher, welche auch kontrolliert und überprüft werden.
Pro Jahr knapp 4.700 Einsätze, dies bewältigen 80 Hauptberufliche- und 420 Freiwillige Feuerwehrmänner.
Die Mannschaftsstärke pro Dienst und Feuerwache beträgt min. 13 (14) Mann und dauert 12 Stunden. Zur Verfügung stehen rund 40 Einsatzfahrzeuge.

An dieser Stelle könnte man noch seitenweise Aufzählungen anführen. Aus diesem Grund wird dringendst empfohlen sich die Bilder zu diesem Bericht anzusehen, und sollte dann noch genügend Zeit verbleiben die hier kurz berichtete Exkursion selber zu machen.

Da die vorgesehene Zeit wie vom Winde verweht verging fuhren die sichtlich begeisterten Ausflugsteilnehmer wieder nach Wiesen.

Besonderer Dank gilt dem Organisationsteam: Michael Tiess, Dominik Wutzlhofer und Philipp Habeler.
Ein kleiner organisatorischer Tipp sei hier noch angemerkt - bei der nächsten Ausfahrt zumindest eine Kaffeepause einplanen!

(Text: P. Koch,V)


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